So wirst du zur Morgensportlerin!

Eingangs gleich vorweg: Von einem Morgentraining profitierst du den ganzen Tag lang! Du wirst (zu Recht) stolz auf dich sein können, deinen inneren Schweinehund bereits in der Früh besiegt zu haben. Somit startest du auch automatisch gut gelaunt und ausgeglichen in den (Arbeits-)Tag.

Ein weiteres Plus: In der Früh sind Straßen & Laufstrecken noch leer, Fitnessstudios noch nicht überfüllt und im Schwimmbad kannst du auch noch alleine deine Bahnen ziehen.

Und so geht’s:

1. Deine persönlichen Benefits definieren

Zugegeben, frühmorgens Sport zu treiben hat nicht immer nur Vorteile. Denn wer bleibt nicht gerne noch ein bisschen länger im Bett liegen? Dennoch bzw. gerade deshalb solltest du dir überlegen, was deine ganz persönlichen Vorteile sind.

 

Zum Beispiel: am Abend Zeit für Freunde & Familie, frische , kühle Morgenluft & kein Verkehr, kein überlaufenes Fitnessstudio, ein gutes Gefühl bereits etwas für sich selbst getan zu haben, mit einem frischen Kopf ins Büro, mehr freie Zeit am Abend für Entspannung, Abschalten uvm.

 

 

 2. Ein realistisches Ziel setzen

Gerade im Sommer, bei Hitze und in der Urlaubszeit lassen wir viele Vorhaben „schleifen“. Das ist auch legitim, denn Erholung für Körper & Geist ist gut und wichtig. Aber für einen Trainings(neu)start hilft ein neues Ziel ungemein. Steck dir ein realistisches Ziel, dann wird es dir viel leichter fallen konsequent zu trainieren.

 

„Realistisch“ bedeutet nicht: „das schaffe ich locker“. Dein Ziel sollte schon ambitioniert sein und dich auch in der Vorbereitung fordern. Du wirst deine Zielerreichung umso mehr feiern und genießen können! Melde dich beispielsweise für einen Laufbewerb an auf den du hintrainieren kannst! 

Tipp: Am 23. September findet der Frauenlauf in Bratislava statt! Die ideale Gelegenheit wenn du vielleicht wieder einmal 10km im Wettkampf laufen oder sogar deine Zeit verbessern möchtest!

3. Den Tagesablauf neu planen

Eine Änderung der Trainingsgestaltung betrifft meist nicht nur dich, sondern auch deine Familie, Kinder, MitbewohnerInnen … Am besten du beziehst alle Betroffenen in deine neuen Trainingsvorhaben mit ein und ihr plant gemeinsam den neuen Tages,- bzw. Morgenablauf (Frühstück vorbereiten, Kinder in der Früh fertig machen etc.). So holst du dir auch gleich die Unterstützung von deinem Umfeld.

 

4. Den Ort und das passende Outfit wählen

Suche dir einen Trainingsort bzw. eine Laufstrecke in deiner Nähe, die du ohne allzu viel Aufwand und leicht erreichst. Eine allzu lange Anfahrtszeit schreckt auch die härteste Frühaufsteherin ab.

 

Deine gewohnte Laufstrecke kann in der Früh ganz anders beschaffen sein als abends! Vor allem Wiesen können durch den Morgentau noch recht nass und rutschig sein. Achte deshalb auch auf das passende Outfit, wie Schuhe, bei deinen morgendlichen Laufrunden. Im Sommer können die Temperaturen in der Früh noch sehr frisch sein, aber manchmal wird es schon noch einer halben Stunde Training viel wärmer. Daher eher weniger als mehr anziehen. Am besten auch nach dem Aufstehen das Außenthermometer checken & los geht’s. Tipps für die richtige Bekleidung je nach Temperatur findest du HIER.

 

5. Zeit lassen, damit es zur Routine wird

Von heute auf morgen ist noch keine Morgensportlerin vom Himmel gefallen. Auch wenn du dir heute vornimmst, dass ab morgen alles anders wird, wirst du vermutlich mit kleinen Rückschlägen rechnen müssen. Und das ist auch vollkommen in Ordnung. Lass dir Zeit bis sich die neue Routine gefestigt hat. In den ersten 3 Wochen wirst du noch mehr mit dem inneren Schweinehund kämpfen müssen, dafür ist er nachher umso zahmer.

 

Gewöhne dich vor allem langsam und Schritt für Schritt an die geänderten Zubettgeh- bzw. Aufstehzeiten. Jeden Tag 10 Minuten früher schlafen gehen bzw. aufstehen hilft, sich mit dem neuen Tagesrhythmus anzufreunden.

 

6. Vorbereitungen am Vorabend treffen

Damit du auch in den früheren Morgenstunden gleich losstarten kannst, solltest du bereits am Tag davor die notwenigen Vorbereitungen treffen. Am besten du legst bereits am Vorabend deine Laufsachen bereit.

 

Wenn du vor hast in der Früh zu trainieren, solltest du am Abend davor auch nicht allzu spät – und vor allem nicht zu schwer - Essen.


„Warte nicht darauf, dass dich jemand motiviert, sondern motiviere andere mit deinen Erfolgen.“



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